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Wenn der Magen Feuer fängt: Schnelle Hilfe bei Sodbrennen

Etwa ein Drittel der Deutschen wissen, wie es sich anfühlt, wenn sich nach üppiger Nahrungsaufnahme Magensäure samt Angedautem den Weg in die falsche Richtung bahnen will. Ein unangenehmes Druckgefühl macht sich breit - den Gürtel enger zu schnallen, wäre jetzt kontraproduktiv, schon den Oberkörper nach vorne zu neigen, verstärkt diese Unpässlichkeit.

Was genau ist Sodbrennen?

Sodbrennen (Pyrosis) an sich ist keine Krankheit, sondern ein Symptom und bezeichnet ein vom Oberbauch ausgehendes, sich über das Brustbein bis hin zu Hals und Rachen erstreckendes brennendes Gefühl, gerne verbunden mit bitter-saurem Aufstoßen. Pyrosis ist das Leitmerkmal der Refluxkrankheit (Reflux = Rückfluss). Gewöhnlich regelt ein Schließmuskel (Pylorus/Magenpförtner) am Übergang Magen-Speiseröhre den Fluss von Speisebrei und Magensaft, ähnlich einem Rückstau-Ventil. Anatomische Abweichungen, wie etwa die Lage des Magens, Übergewicht oder Schwangerschaft können seine Funktion behindern.

Brandbeschleuniger

… sind süße, fette und scharf gewürzte Speisen, vor allem, wenn diese im Übermaß genossen werden. Koffein, Nikotin und Alkohol (Verdauungsschnaps!) senken außerdem die Muskelspannung des Magenpförtners und sabotieren dessen Arbeit zusätzlich. Auch krampflösende, muskelentspannende (Arznei-)Mittel begünstigen den Reflux.

Brandschutz-Tipps

  • Süßes und Fettiges eher meiden (vor allem die Kombination beider Übeltäter).
  • Weniger ist mehr - kleinere Portionen erleichtern die Arbeit des Pylorus.
  • In der Ruhe liegt die Kraft - langsam genießen und jeden Bissen intensiv kauen.
  • Kein „Multitasking“ bei der Nahrungsaufnahme. Während eine gepflegte Unterhaltung zum gemeinschaftlichen Essen gehört, degradieren gleichzeitiges Fernsehen, Autofahren oder Arbeiten das Mahl zur Nebenbeschäftigung und machen es weniger verträglich.
  • Nahrung und Getränke sollten wohl temperiert (weder zu heiß noch zu kalt) sein.
  • Den Konsum koffein- und stark zuckerhaltiger Getränke sowie Alkohol und Nikotin reduzieren/vermeiden. 
  • Zwei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr essen, da ein voller Magen plus Rückenlage die Beschwerden verstärkt. Der gute alte Verdauungsspaziergang kann hier für Erleichterung sorgen.
  • Immer locker bleiben, vor allem die Kleidung betreffend (keine engen Gürtel tragen).
  • Langsam-rhythmisches Kauen (Kaugummi) inspiriert die Speiseröhren-Muskulatur, ihre Peristaltik (Wellenbewegung für den Transport zum Magen) zu verbessern. Gleichzeitig regt das Kauen die Speichelbildung an - aufsteigende Magensäure wird verdünnt und leichter zurückbefördert.

Reflux - ein Fall für den Arzt?

Nicht unbedingt; treten die Beschwerden selten oder nur unter gewissen Ernährungs-Umständen auf, halten wir in Ihrer Apotheke rezeptfreie „Helfer“ bereit, die neben den vorstehend genannten Maßnahmen dafür sorgen, dass Sie das Festessen nicht umgehend büßen müssen.
Leidet man aber regelmäßig, einmal wöchentlich oder häufiger, oder länger als zwei Tage am Stück unter Pyrosis, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Schließlich kann ständiges, unbehandeltes Sodbrennen zu einer Speiseröhrenentzündung (Refluxösophagits) führen.

Bitterstoffe sind übrigens von großer Wichtigkeit für unsere Verdauungsorgane und -prozesse; leider ist die Geschmacksrichtung bitter vergleichsweise unpopulär und wurde aus vielen Lebensmitteln, Getreide-, Gemüse-, Salat- und zahlreichen Obstsorten durch moderne Zuchtverfahren immer mehr verdrängt. Auf Süßes, Salziges, Saures dagegen sind wir konditioniert - dieses Ungleichgewicht auszugleichen, kann unserer Gesundheit zugutekommen. Schließlich stimulieren die Bitteren unser Verdauungssystem von dem Moment an, da die Rezeptoren unserer Zunge sie registrieren. Die Verdauungssäfte fließen besser und ermöglichen, dass Nahrung schneller und effektiver verwertet werden kann. Nicht nur dem lästigen Sodbrennen wirkt dies entgegen, auch Gärungsprozesse im Darm inklusive Blähungen werden dadurch gehemmt. Schafgarbe, Engelwurz, Bitterklee, Tausendgülden-, Benediktinerkraut und Co. helfen, wenn uns etwas schwer im Magen liegt. Als Nahrungsergänzung in Form von Bittertropfen oder Tee können sie unser Wohlbefinden verbessern.

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