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Schlechte Noten wegen Heuschnupfen

Bei den sogenannten Inhalationsallergien, zu denen der Heuschnupfen zählt, reagiert der Körper allergisch auf einen Stoff, der eingeatmet wird. In diesen Bereich gehören auch Allergien gegen Tierhaare und Hausstaub. Im Falle von Heuschnupfen kommt es zu einer Abwehrreaktion gegen Pollen. Je nachdem, auf welche Sorte Pollen man reagiert, kann die Allergie unterschiedliche Ausprägungen haben und zu verschiedenen Zeiträumen des Jahres auftreten. Grundsätzlich beginnt die Phase der Symptome, wenn die ursächlichen Pollen in der Luft sind, und endet, wenn auch der Pollenflug aufhört. Wie lange die Pollen in der Luft sind, bestimmt schließlich auch, wie lange die Symptome auftreten. Bei einer Allergie gegen nur eine Pollenart kann die „Leidenszeit“ relativ kurz sein, Betroffene reagieren aber häufig auf mehrere Pollensorten und haben so länger mit Beschwerden zu kämpfen.

Zu den Symptomen zählen einerseits Bindehautentzündung, gerötete, juckende oder brennende Augen, häufiges Niesen, zugeschwollene Nebenhöhlen und sogar Atemnot. Auf der anderen Seite können Kopfschmerzen und Magen-Darm-Probleme auftreten und die Symptome des Heuschnupfens auch zu Schlafmangel führen. Die dadurch ausgelöste Müdigkeit kann wiederum zu einem Absinken der Leistungsfähigkeit und zu Konzentrationsproblemen führen.

Betroffen von Heuschnupfen sind bereits Kinder. Zwischen einem Zehntel und einem Fünftel der Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von 17 Jahren leiden unter Heuschnupfen. Während sich Folgen der Allergie wie Schlafmangel oder Konzentrationsprobleme bei erwachsenen Patienten auf die Leistungsfähigkeit im Beruf auswirken können, können bei betroffenen Schülern die Noten unter den Symptomen leiden. Der frühe Schulbeginn läuft ohnehin dem natürlichen Biorhythmus der meisten Menschen entgegen – und dazu noch konzentriert einen Test oder eine Klassenarbeit schreiben, wenn man kaum oder sehr schlecht geschlafen hat und die Nase gereizt ist? Zudem können sich Beschwerden der Atemwege auf die Ohren auswirken und das Hörvermögen beeinträchtigen. Dass hier Probleme auftreten können, liegt nahe. Zudem dauert der Pollenflug auch länger als nur ein paar Tage und kann mehrmals im Jahr den Schlaf stören, Schüler so lange zu Hause zu lassen, bis die Symptome abgeklungen sind, ist daher auch nicht möglich.

Damit sich die Allergie nicht am Ende des Schuljahres auf das Zeugnis niederschlägt, gibt es jedoch ein paar gute Tipps und Tricks, um den nächtlichen Schlaf zu erleichtern. Dazu zählt, die draußen getragene Kleidung auf keinen Fall mit ins Schlafzimmer zu nehmen, um nachts in einer Umgebung ohne Allergieauslöser schlafen zu können. Pollen können sich auch in den Haaren sammeln, vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen ist daher auch eine sinnvolle Maßnahme. Gelüftet werden Zimmer am besten dann, wenn die wenigstens Pollen in der Luft sind. In ländlichen Gebieten ist das abends, in der Stadt morgens der Fall. Trockene Luft reizt die Schleimhäute, daher ist eine ausreichende Luftfeuchtigkeit wichtig.

Eine Linderung der Symptome ist durch Medikamente wie zum Beispiel Nasensprays möglich. Einige Medikamente machen jedoch auch zusätzlich müde. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C und Zink ist für Kinder und Jugendliche nicht nur grundsätzlich wichtig, sondern hilft auch, die Heuschnupfen-Phasen zu erleichtern.

Gegen Schlafstörungen durch den Heuschnupfen und einen dadurch bedingten Abfall von Konzentration und schulischen Leistungen kann man also einiges tun – langfristig ist es jedoch am besten für die Betroffenen, nicht nur die Symptome zu bekämpfen, sondern auch gegen die Allergie selbst vorzugehen. Bereits bei Kindern ab fünf Jahren ist es möglich, eine Hyposensibilisierungstherapie durchzuführen. Je früher nach dem Auftreten der ersten Symptome eine solche Therapie begonnen wird, desto besser ist die Wirkung. Abgesehen von den Schulnoten sollte man bei Heuschnupfen auch bedenken, dass dieser unbehandelt über einen längeren Zeitraum schließlich zu Asthma führen kann und dann die Behandlung wesentlich aufwändiger ist und die Folgen viel gravierender sind. Die Anzahl der Betroffenen, die später an Asthma leiden, ist bei denen, die bereits als Kind unter Heuschnupfen gelitten haben, größer. Entscheidet man sich bei betroffenen Kindern im Schulalter bereits für eine Behandlung des Heuschnupfens, erspart man den Kindern nicht nur lästige Allergiesymptome und erschwerte Bedingungen während des Pollenflugs, sondern möglicherweise auch eine spätere Asthma-Erkrankung.

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